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Komodo Edit unter Linux installieren
Leider ist die Auswahl an hochwertigen Editoren unter Windows größer als unter Linux. Es gibt allerdings einen Editor von Activestate, der unter beiden Betriebssystem verfügbar ist: Komodo Edit. Dieser Editor ist eine abgespeckte aber dafür kostenlose Version von Komodo IDE.
Unter Windows gibt es -wie bei den meisten Programmen- einen Wizard, der Schritt für Schritt alle Fragen und Einstellungen abharkt. Für Linux ist es ein klein wenig komplizierter. Um Rechten-Probleme und damit die gefahr eine Datei nicht ausführen zu können, aus dem weg zu gehen, befolgen Sie die Anleitung bitte Schritt für Schritt (verwenden Sie also zum Beispiel für das Entapcken auch die Konsole und nicht etwa Ark).
- Zunächst laden Sie sich das Archiv der aktuellen Version herunter (das geht über den Link „Komodo Edit“ von oben).
- Als nächstes öffnen Sie die Shell und tippen dort „su“ und dann das root-Passwort ein, um sich als root anzumelden.
- Nun gehen Sie mit „cd [Ordner]“ in den Ordner, in dem das Archiv liegt. Tippen Sie „tar -xvzf Komodo-Edit-<Version>-<Plattform>.tar.gz“ um alle Datein zu entpacken.
- Wechelsn Sie mit „cd Komodo-Edit-<Version>-<Plattform>.tar.gz“ in den automatisch erstellen Ordner.
- Tippen „./install.sh“.
- Nun können Sie den Installationspfad festlegen. Ich empfehle „/opt/Komodo-Edit-<Version>“.
- Nach einem Enter wird Komodo installiert.
- Sie können Komodo Edit nun per Shell oder [Alt]+[F2] aufrufen. Nach einem Neustart, erscheint außerdem im Startmenü unter „Neue Anwendungen“ und „Entwicklung | Weitere Programme“ eine Verknüpfung.
Python in UltraEdit
Python in UltraEdit einzubinden ist sehr einfach. Zunächst laden wir uns den Installer für Windows im Bereich „Downloads“. Aktuell ist die Version 2.5.2. Die eigentliche Installation von Python ist dank des Wizards kein Problem. Sie müssen sich hier lediglich den Installationspfad für die Konfiguration von UltraEdit merken. Im Startmenü befindet sich nun ein Python-Eintrag mit -unter anderem- der Verknüpfung zur Python-Shell und zu IDLE (Editor, etwas komfortablere Entwicklung als mit der reinen Shell).
Als nächstes bietet sich ein Wordfile mit Python-Syntax an. Das bekommen wir für UltraEdit auf der offiziellen Webseite unter http://www.ultraedit.com/downloads/extras.html#wordfiles. Den Inhalt der Datei zur aktuellen Version (hier 2.5) legen Sie in der Zwischenablage ab.
Starten Sie jetzt UltraEdit und navigieren Sie zu Extras | Optionen. Hier wählen Sie Anzeige | Syntaxhervorhebung. Klicken Sie nun auf Öffnen um die Datei mit allen Wordfiles zur Bearbeitung in UltraEdit zu öffnen. Ans Ende der Datei fügen Sie jetzt den Inhalt des Python Wordfiles ein. Achten Sie jedoch auf die L-Nummer in der ersten Zeile! Die gibt den Platz im Syntax-Auswahlmenü an. Standard ist hier 14. Wenn Sie allerdings schon vorher Wordfiles eingefügt haben, müssen Sie die Nummer für einen freien Platz eingeben.
Als letztes folgt der Eintrag ins Werkzeugmenü, um den Code ausführen zu können. Gehen Sie zu Extras | Werkzeugkonfiguration (nähere Informationen hierzu auch in der mitgelieferten UltraEdit Hilfe) und klicken Sie auf Einfügen um ein neues Werkzeug zu erstellen. Sie können hier die Einstellungen nach Ihren Wünschen vornehmen. In der Befehlszeile sorgt der Code
C:\Python25\pythonw C:\Python25\Lib\idlelib\idle.pyw -r "%f"
dafür, dass die aktuelle Datei in der Python-Shell ausgeführt wird. Es empfiehlt sich die aktuelle Datei davor speichern zu lassen und unter Arbeitsverzeichnis „%P“ (ohne Anführungszeichen) einzugeben. Zum Schluss ein Klick auf Übernehmen und fertig.
Noch eine kleine Erläuterung zum Schluss: pythonw(.exe) führt GUIs (Grafische Benutzeroberflächen) aus und idle.pyw startet die Python-Shell mit dem Programm oder einer Auflistung der Fehler.
iLyrics: iTunes-Biobliothek automatisch um Songtexte ergänzen
Das Programm iLyrics hilft allen, die ihre Musik mit iTunes von Apple (unter Windows) verwalten. Auch wenn iTunes bereits hilfreiche Features für komfortable Verwaltung von Musik unterstützt (zum Beispiel intelligente Wiedergabelisten) und vorallem von iPod-besitzern genutzt wird, fehlt meiner Meinung nach ein entscheidendes Feature. Die Songtexte (Lyrics) werden nicht mal beim Kauf im iTunes-Store mitgeliefert.
Für alle die das genauso stört, gibt es iLyrics. Sie markieren einfach ein oder mehrere Songs in Ihrer Bibliothek und starten iLyrics. Auf Knopfdruck werden die Songtexte automatisch hinzugefügt. Auf Wunsch kann man den Text davor noch ergänzen oder ändern.
iLyrics greift hierfür auf LyricWiki zurück, eine Lyric-Datenbank im Wiki(pedia)-Stil. Natürlich kann sich hier auch bedienen, wer kein iTunes und iLyrics nutzt.
.jar-Dateien mit Netbeans erstellen
Die OpenSource-IDE „Netbeans“ aus dem Hause Sun erlaubt das Entwickeln von Programmen mit dutzenden Programmiersprachen. Ein besonders praktisches Feature steht für die Sprache Java zur Verfügung.
So lässt sich das Projekt in ein .jar-Archiv verwandeln. Das ist eine besondere Form des .zip-Archivs und erlaubt das einfache Ausführen eines Programms (das JRE („JavaRuntimeEnvorinment“) vorausgesetzt). Um solch eine .jar-Datei zu erstellen wird kein Plugin benötigt. Es reicht die Version Java SE, die gerade mit Version 6.1 erschienen und auf der offiziellen Website herunterladbar ist.
In Netbeans (im Moment ist die aktuelle Version 6.1 nur in Englisch verfügbar) gehen Sie auf „Build“->“Build Main Project“ (alternativ auch auf „Clean and Build Main Project“). Im Speichertverzeichnis des Projektes wird jetzt ein Ordner namens „dist“ angelegt. Darin befindet sich die Datei [Projektname].jar!
g++ (MinGW) installieren (und in UltraEdit einbinden)
Dieser Beitrag richtet sich an aller C++ Entwickler unter Windows, die mit IDM UltraEdit arbeiten; oder solche, die es werden wollen.
Warum MinGW und UltraEdit?
UltraEdit ist ein Texteditor für Programmierer aus dem Hause IDM (offizielle Website). Der Vorteil bei UltraEdit ist, das er zwar ein mächtiger Texteditor für nahezu alle Bedürfnisse ist, aber dem Entwickler nicht am Code pfuscht. Das heißt Sie geben die Kontrolle über Ihre Projekte nicht aus der Hand und trotzdem wird in an vielen Stellen Arbeit abgenommen. So lässt sich zum Beispiel die Codevervollständigung aktivieren oder externe Programme (wie Compiler) einbinden. Natürlich gehören auch Lesezeichen, (auch eigene) Code-Vorlagen, Umgang mit Projekten und Einzeldateien, WebSearchToolbar, Verschlüsselung, FTP-Browser, eine anpass- und abspeicherbare Arbeitsoberfläche, Codebereinigung, … zum Lieferumfang.
MinGW ist ein Compilerpaket, dass veile Sprachen wie C/C++, JAVA, … abdeckt. Im Grunde sind dort alle Werkzeuge der GNU-Compiler-Collection enthalten. Diese sind für jedes Linux-System verfügbar, weshalb das MinGW-Paket ausschließlich für Windows erhältlich ist. Neben dem Compiler Von Microsoft ist der g++ einer der am häufigsten genutzten Compiler für C/C++.
MinGW installieren
Da die Installation von UltraEdit durch den Installationsassisten in Deutsch eigentlich sehr einfach ist und ohne Probleme ablaufen sollte, gehen wir im Folgenden davon aus, das dies bereits erledigt ist. Bleibt also noch MinGW. Die offizielle Website lautet http://www.mingw.org/. Dort befindet sich auch ein Link zum Sourceforge-Archiv des MinGW-Projekts, wo die Dateien heruntergeladen werden können. Wir nehmen hier den „Automated MinGW Installer“.
Nach dem Dowload kann die .exe gestartet werden. Eine Meldung erscheint, das nach der aktuellsten version gesucht wird. Anscheinend erscheint die Meldung „Welcome to MinGW Version …“.
- Die Installation kann mit „Next >“ vorbereitet werden. Hier wählen wir „Download and install“ um die benötigten Datien aus dem Internet zu laden und MinGW anschließend zu installieren.
- MinGW kann nur isntalliert werden, wenn sie die nun sichtbare lizenz mit „I Agree“ akzeptieren.
- Bei der Frage,w elche Version wählen wir „Current“. Es gibt in der regel keinen Grund ältere Sofwtare vorzuziehen. Aber eine ß-Version kann zu Problem führen. Weiter mit „Next >“.
- Nun können Sie wählen welche Pakete installiert werden sollen. Zunächst reicht uns für die reine C++-Programmierung „MinGW Base Tools“ und „g++ Compiler“. (Natürlich können Sie bei Bedarf weitere installieren.)
- Nach „Next >“ können Sie nun ein Installatiosnverzeichnis wählen. Sie könne hier im Grunde ein beliebiges auswählen. allerdings verursachen Compiler manchmal Probleme, wenn in irgendeinem Pfad Leerzeichen sind. Es wäre also praktisch hierauf zu verzichten. Der Vorschlag („C:\MinGW“) ist also eine gute Idee.
- Anschließend kann der Name für den Ordner im Startverzeichnis gewählt werden.
- Nach dem Klick auf „Install“ werden die benötigten Datien aus dem Internet geladen und die Installation startet.
- Anschließend ein Klick auf „Next >“ und hier auf „Finish“ und Sie haben es geschafft.
g++ ohne UltraEdit benutzen
g++ ist nun einsatzbereit. Sie sollten allerdings den Pfad zu MinGW noch als Umgebungsvariable setzen. Sonst müssen Sie beim Kompilieren immer den kompletten Pfad angaben.
- Gehen Sie in den Eintrag „System“ in der Systemsteuerung. Hierfür muss die klassische Ansicht ausgewählt sein.
- Nun gehen Sie auf den Reiter „Erweitert“ und klciken auf den Button ganz unten „Umgebungsavriablen“.
- Unter „Systemvariablen“ suchen Sie den Eintrag „Path“.
- Nach einem Doppelklick können Sie in das Feld „Wert der Variablen“ den folgenden Text anhängen: „;C:\MinGW\bin“ (ohne Anführungszeichen, gegebenenfalls müssen Sie den Pfad anpassen, wenn Sie ihr Installationsverzeichnis anders gewählt haben).
- Damit die Umgebungsvariablen komplett übernommen werden, sollte der PC nun neugestartet werden.
Wenn Sie nun eine .cpp-Datei kompilieren wollen, rufen Sie die Konsole auf (zum Beispiel mit [WIndows]+[E] und dort „cmd“ (ohne Anführungszeichen) eingeben. Mit [Enter] bestätigen).
- wechseln Sie mit „cd“ in das Verzeichnis, indem sich die .cpp-Datei befindet. Zum Beispiel: cd C:\dev\cpp
- Hier geben Sie g++ -o MeinErstesProgramm MeinErsterCode.cpp ein (g++ -o [Name die die .exe haben soll] [Kompletter Name der Datei]).
- Wenn Sie mehrere Dateien kompilieren wollen, können Sie anstatt „MeinErsterCode.cpp“ auch „*.cpp“ schreiben.
g++ in UltraEdit einbinden
Wenn Sie UltraEdit benutzen, können Sie sich die ganze Arbeit unter „g++ ohne UltraEdit benutzen“ sparen. Hier gehen Sie einfach unter [Extras]->[Werkzeug-Konfiguration]. Anschließend auf „Einfügen“. Nun können Sie die folgenden Werte eingeben:
- Bezeichnung für den Menüeintrag: aktuelle Datei kompilieren
- Befehlszeile: C:\MinGW\bin\g++.exe -o „%n“ %F
- Arbeistverzeichnis: %P
- (Nun im Reiter „Optionen“) Programmtyp: Dos-Programm
- Ein Harken bei „Aktive Datei erst speichern“
- (Nun im Reiter „Ausgabe“)Befehlsausgabe: Ausgabe in Listenfeld und Ausgabe aufzeichnen
- Markierten Text ersetzen durch: Nicht ersetzen
Wenn Sie ganze Projekte kompilieren möchten, müssen Sie im Gegensatz zu oben einige Einträge ändern:
- Bezeichnung für den Menüeintrag: Projekt kompilieren
- Befehlszeile: C:\MinGW\bin\g++.exe -o „%rn“ %RP*.cpp
- Arbeistverzeichnis: %RP
- Ein Harken bei „Erst alles speichern“
Nun können Sie noch Einträge zum Ausführen der erstellen Programme einfügen. Wenn Sie die erstellte .exe einer Datei ausführen wollen, lautet die Befsehlszeile „%P%N.exe“ (beim Projekt „%RP%RN.exe“). Unter Optionen wird nichts gespeichert und das DOS-Programm ausgewählt. Bei beiden Typen wird unter dem Reiter „Ausgabe“ das Häkchen bei „Ausgabe aufzeichnen“ entfernt und afür eins bei „DOS-Fenster anzeigen“ gesetzt.
Mehr zu diesen Möglichkeiten bei UltraEdit finden Sie auch sehr gut dokumentiert in der Hilfe. Der Eintrag in der Hilfe ist gleichnamig mit dem genutzten im Extras-Menü.